Nervendiagnostik bei München
Praxis für Periphere Nerven mit Fokus auf hochauflösenden Nervenultraschall & Neurophysiologie in Kirchheim-Heimstetten
Haben Sie Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schmerzen oder Lähmungen?
Angeboten wird eine zielgerichtete Abklärung bei nervenbedingten Beschwerden wie Schmerzen, Taubheit, Kribbeln oder Muskelschwäche.
Hierzu wird hochauflösender Nervenultraschall mit modernen neurophysiologischen Verfahren verwendet, um Struktur und Funktion des peripheren Nervensystems bildlich darzustellen und funktionell einzuschätzen.
Nervenultraschall verständlich erklärt – moderne Diagnostik im Überblick
Mit hochauflösendem Ultraschall lassen sich Nervenstrukturen und Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Narben erfassen – ohne Nadeln oder Strahlen.
Die folgenden Infoboxen geben Ihnen kompakte Einblicke in typische Fragestellungen und Anwendungsmöglichkeiten dieser schonenden Untersuchungstechnik.*

Einblick in die Nervenstruktur
Periphere Nerven lassen sich mithilfe hochauflösender Ultraschalltechnik sichtbar machen. Viele Nervenschäden beruhen auf lokal fassbaren, strukturellen Veränderungen. Eine präzise Bildgebung kann helfen, solche Veränderungen einzuordnen – als Grundlage für weiterführende diagnostische oder therapeutische Überlegungen.*

Wenn Bewegung den Unterschied macht
Beim dynamischen Nervenultraschall wird der Nerv nicht nur in Ruhe, sondern auch bei Bewegung untersucht. So können Veränderungen erkennbar werden, die unter Belastung auftreten und in anderen Verfahren möglicherweise nicht sichtbar sind. Dies kann helfen, die Ursache bewegungsabhängiger Beschwerden gezielter einzugrenzen.*

Ursachensuche im Gewebe – der Blick auf die Weichteile
Je nach Fragestellung kann eine präzise Bildgebung dazu beitragen, mögliche Ursachen von Beschwerden zu erkennen. Mit hochauflösendem Ultraschall lassen sich nicht nur die feinen Strukturen des Nervs darstellen, sondern auch das umliegende Gewebe – etwa Muskeln, Sehnen, Haut und knöcherne Begrenzungen.*

Schonende Diagnostik – ergänzend zur Messung
Moderne Ultraschalltechnik ermöglicht eine hochauflösende Darstellung peripherer Nerven. In vielen Fällen kann sie zur Ergänzung oder Vorbereitung invasiver Messverfahren herangezogen werden – und zur Entlastung der Patientinnen und Patienten beitragen.*

Vom Hals bis zur Hand – weite Darstellung von Nervenverläufen
Mit hochauflösendem Ultraschall lassen sich periphere Nerven an Arm und Hand über weite Strecken darstellen – teils bis in den Bereich der Fingergrund- oder sogar Endgelenke. Auch kleinere Schädigungen entlang des Verlaufs können – ähnlich wie bei einem Kabel – die Signalweiterleitung beeinträchtigen.*

Schonende Diagnostik für Kinder – ohne Nadeln oder elektrische Reize
Mit Muskel- und Nervenultraschall lassen sich bestimmte Fragestellungen bei Kindern auf schonende Weise untersuchen – ohne elektrische Reize, Nadeln oder belastende Verfahren. Gerade bei jungen Patientinnen und Patienten kann dies eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Untersuchungsmethoden sein.*

Muskelultraschall – Mehr sehen bei Nerven- und Muskelproblemen
Mit hochauflösendem Ultraschall lassen sich Muskeln schnell und schonend beurteilen – ganz ohne Strahlenbelastung. Veränderungen durch Nervenverletzungen, Muskel- oder Sehnenschäden können oft früh erkannt werden. So entsteht ein klares Bild, welche Strukturen betroffen sind und ob sich Muskeln wieder erholen.*

Sonopalpation – Gezieltes Abtasten im Ultraschall
Bei der Sonopalpation wird der Nerv nicht nur hochauflösend dargestellt, sondern im Ultraschall gezielt und sanft abgetastet oder bewegt. Durch Ihre direkte Rückmeldung lässt sich besser einschätzen, ob eine sichtbare Veränderung tatsächlich für die Beschwerden verantwortlich ist. Die Untersuchung ist strahlungsfrei, schonend und erfolgt in Echtzeit.*

Blutversorgung der Nerven sichtbar machen
Mit Duplex-Ultraschall lassen sich Nerven und ihre Blutversorgung gleichzeitig darstellen. So können Veränderungen wie Durchblutungsstörungen, Entzündungen oder kleine Gefäße bei Tumoren früh erkannt werden, was hilft, mögliche Ursachen von nervenbedingten Beschwerden gezielter abzuklären.*

Wenn Ultraschall auch die Festigkeit misst
Die Elastographie ergänzt den hochauflösenden Nervenultraschall um eine Farbdarstellung der Gewebefestigkeit. So kann sichtbar werden, ob ein Nerv oder umliegendes Gewebe weicher oder fester als üblich ist – ein möglicher Hinweis auf Druck, Narben oder andere Veränderungen. Die Untersuchung erfolgt wie ein normaler Ultraschall.*

Ultraschall kann die gezielte Platzierung der EMG-Nadel unterstützen.
Muskuloskelettaler Ultraschall kann dabei helfen, die passende Untersuchungsposition für die EMG-Nadel zu bestimmen – insbesondere bei tief gelegenen oder atrophierten Muskeln. So lässt sich die Platzierung oft gezielter und unter besserer Sichtkontrolle vornehmen, was die Untersuchung präziser und die Beurteilung der Muskelaktivität zuverlässiger machen kann.*

Ultrahochauflösender Ultraschall – detaillierte Darstellung peripherer Nerven
Mit modernen Hochfrequenzsonden können selbst oberflächliche Hautnerven in vielen Fällen hochaufgelöst dargestellt werden. Je nach Lage und Gewebeverhältnissen lassen sich dabei auch strukturelle Veränderungen wie an der Faszikelstruktur, Narben oder Neurome erkennen und in die individuelle Diagnostik einbeziehen.*

Nervenultraschall bei Unfallfolgen – strahlungsfrei und ergänzend
Nach einem Unfall kann der Ultraschall wichtige Hinweise auf mögliche Nervenschädigungen liefern – in der Regel strahlungsfrei und nicht-invasiv. So lässt sich die Nervenstruktur oft schon früh beurteilen, ohne auf eine längere Wartezeit für funktionelle Veränderungen angewiesen zu sein..*

Sorgfältig entscheiden – zwischen Abwarten und operativen Maßnahmen
Auf Basis aller vorliegenden Befunde kann gemeinsam zwischen beobachtendem Vorgehen und möglichen operativen Schritten abgewogen werden – individuell und umsichtig. Dabei fließen sowohl bildgebende als auch neurophysiologische Ergebnisse in die Entscheidung ein, um die Ursache der Beschwerden bestmöglich einzuordnen.*

Ultraschall ergänzt die Nervenmessung – für differenzierte Entscheidungen
Die Kombination aus Nervenultraschall und elektroneurophysiologischer Messung kann helfen, fundierte diagnostische Entscheidungen zu treffen – z. B. im Hinblick auf operative Eingriffe oder konservative Behandlung. So lassen sich strukturelle und funktionelle Aspekte eines Nervs in die Beurteilung einbeziehen.*
*Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Diagnostik und Therapie erfolgen individuell im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs.
Praxis für Periphere Nerven mit Fokus auf hochauflösenden Nervenultraschall
In unserer neurochirurgischen Praxis setzen wir gezielt auf hochauflösenden Nervenultraschall und moderne neurophysiologische Verfahren, um Erkrankungen der peripheren Nerven präzise zu diagnostizieren. Dabei nutzen wir Ultraschalltechnologie mit hoher Bildauflösung – auch in tieferen Gewebeschichten – für eine exakte Darstellung Ihrer Nervenstrukturen.
Moderne Diagnostik mit hoher Präzision
Dank langjähriger Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Nervenerkrankungen kann eine gezielte Beurteilung komplexer Beschwerdebilder erfolgen. Dabei bilden hochauflösender Nervenultraschall und moderne neurophysiologische Verfahren die Grundlage für eine fundierte diagnostische Einschätzung. Operative Eingriffe werden aktuell nicht selbst angeboten – bei entsprechendem Bedarf erfolgt eine Überweisung an spezialisierte Fachkolleginnen und -kollegen.
Langjährige OP-Erfahrung
Als Neurochirurg mit langjähriger operativer Erfahrung in der Wirbelsäulen- und Nervenchirurgie helfe ich Ihnen gerne, die Ursache Ihrer Beschwerden zu erkennen, und gebe klare Empfehlungen für die weitere Behandlung. Auch die Wirbelsäule wird bei Bedarf sorgfältig einbezogen. Im Rahmen der ärztlichen Beratung kann abgewogen werden, ob eine Operation sinnvoll ist oder ob eine konservative Therapie die bessere Wahl darstellt.
Ihre Beschwerden bestimmen den Weg
Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt: Diagnostik und Therapieempfehlung orientieren sich am klinischen Beschwerdebild im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs.

Ergänzende Einblicke durch hochauflösenden Nervenultraschall – insbesondere bei anhaltenden Schmerzen ohne klare Ursache

Schmerzen durch verletzte Hautnerven sind schwer zu erkennen.
Manche Schmerzen sind stechend, brennend oder einschießend und treten punktuell auf.
Auch kleine Hautnerven können nach Operationen, Verletzungen oder Entzündungen geschädigt sein und starke Schmerzen verursachen – selbst wenn äußerlich nichts sichtbar ist.*

Wenn sich der Schmerz nur bei Bewegung zeigt – kann der Nerv in Echtzeit dargestellt werden.
Manche Nervenschmerzen treten nur bei bestimmten Bewegungen auf, etwa beim Greifen oder Heben.
Mit dynamischem Ultraschall kann der Nerv während der Bewegung beobachtet werden. So kann man Hinweise bekommen, wann und wo der Nerv eingeengt oder gereizt sein könnte.*

Schmerzen beim Karpaltunnelsyndrom
Ein Karpaltunnelsyndrom verursacht nicht nur Taubheitsgefühle oder Kribbeln – es kann auch zu anhaltenden oder stechenden Schmerzen führen. Diese beginnen oft in der Hand und können in den Unterarm oder sogar bis zur Schulter ausstrahlen. Viele Betroffene bemerken, dass die Schmerzen nachts oder bei längerem Halten bestimmter Handpositionen besonders stark werden.*

Wenn es am Ellbogen springt und einschießt – der Nerv kann verrutschen.
Beim Beugen des Ellbogens kann der Ellennerv (Nervus ulnaris) aus seiner natürlichen Rinne herausspringen. Das kann ein spürbares Schnappen oder Einschießen in Arm und Hand verusachen und bei wiederholtem Auftreten zu Reizungen oder Schmerzen führen.*

Gezielt behandeln, was sichtbar ist – Testinjektion unter Ultraschall als weiteres Diagnostikum.
Wenn ein Neurom als Schmerzursache vermutet wird, kann eine Injektion eines Betäubungsmittels unter Ultraschallsicht helfen, die Diagnose abzusichern:
Lässt der Schmerz nach, ist dies ein wichtiger Hinweis auf den betroffenen Nerv als mögliche Ursache der Beschwerden.*

Ein Stich wie Strom – an genau einer Stelle?
Solche einschießenden Schmerzen bei Berührung können ein Hinweis für ein sogenanntes Neurom sein, ein gereiztes oder verletztes Nervenende.
Der Nervenultraschall kann helfen, ein Neurom als mögliche Schmerzursache sichtbar zu machen – auch bei lokal begrenzten Beschwerden.*

Wenn nach einer Beinverletzung plötzlich Kribbeln oder Schwäche auftreten
Nach einer Verletzung oder einem Bruch am Unterschenkel können nicht nur Knochen und Muskeln betroffen sein – manchmal werden auch Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Das kann sich durch Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schmerzen oder eine plötzliche Schwäche im Fuß bemerkbar machen.*

Brennen und Schmerzen an der Innenseite des Knies und Unterschenkel?
Eine Reizung oder Einengung des Nervus saphenus kann Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle an der Innenseite von Knie und Unterschenkel verursachen. Mögliche Auslöser sind Operationen, Narbenzüge oder äußerer Druck. Der hochauflösende Nervenultraschall ermöglicht die direkte Darstellung des Nervs und kann zur Klärung der Ursache beitragen.*

Kribbeln oder Schmerzen am Fußaußenrand?
Missempfindungen oder Schmerzen entlang der Fußaußenseite können auf eine Schädigung des Nervus suralis hinweisen – häufig nach Verletzungen oder Operationen im Bereich von Wade oder Sprunggelenk. Eine gezielte Diagnostik kann helfen, die Ursache einzugrenzen.*

Tarsaltunnelsyndrom – Wenn der Nerv im Fuß unter Druck gerät
Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühle in der Fußsohle?
Dahinter kann eine Reizung des Nervus tibialis im sogenannten Tarsaltunnel hinter dem Innenknöchel stecken. Die Beschwerden treten oft beim Gehen, Stehen oder bestimmten Bewegungen auf. Mit bildgebenden Verfahren wie dem hochauflösenden Nervenultraschall lässt sich die Engstelle gezielt darstellen.*

Morton-Neuralgie – Brennender Schmerz im Vorfuß
Brennende Schmerzen zwischen den Zehen – besonders beim Gehen oder in engen Schuhen – können auf eine Morton-Neuralgie hindeuten.
Ein verdickter Gefühlsnerv zwischen den Mittelfußknochen (meist 3. und 4. Strahl) kann bei Belastung Schmerzen oder Kribbeln auslösen. Die Ursache lässt sich oft gezielt per Ultraschall darstellen.*

Wenn ein Nerv dauerhaft fehlerhafte Signale sendet – gezielte Schmerzlinderung durch Mikroelektroden.
Sendet ein geschädigter Nerv dauerhaft fehlerhafte Signale, kann in bestimmten Fällen eine gezielte elektrische Reizung mit einer feinen Elektrode helfen, Schmerzen zu lindern.
Die Elektrode wird hierzu in unmittelbarer Nähe zum betroffenen Nerv platziert, bei Bedarf unter Ultraschallsicht .*
*Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Diagnostik und Therapie erfolgen individuell im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs.
Der Nervenultraschall kann bei Taubheitsgefühlen oder Kribbeln zusätzliche Hinweise auf mögliche Veränderungen der Nervenstruktur liefern.

Taubheitsgefühl in der Hand?
Kribbeln oder Taubheitsgefühle entstehen häufig durch eine Einengung des Medianusnervs im Bereich des Karpaltunnels. Diese sogenannte Karpaltunnel-Kompression gehört zu den häufigsten Ursachen für Missempfindungen in der Hand und sollte fachärztlich abgeklärt werden.*

Taube Hände in der Schwangerschaft?
Viele Patientinnen berichten in der Schwangerschaft über nächtliches Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Händen. Häufig liegt eine vorübergehende Einengung des Medianusnervs im Karpaltunnel vor – begünstigt durch Wassereinlagerungen und hormonelle Veränderungen.*

Karpaltunnelsyndrom – wann ist der richtige Zeitpunkt für eine OP?
Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Händen? Wenn ein Karpaltunnelsyndrom bereits ärztlich festgestellt wurde, kann eine ergänzende Bildgebung helfen, das Ausmaß der Einengung besser einzuschätzen – als Grundlage für individuelle Therapieentscheidungen.*

Kribbeln und Taubheit im Ring- und Kleinfinger?
Beim Kubitaltunnelsyndrom (Sulcus-ulnaris-Syndrom) wird der Ellennerv am inneren Ellenbogen eingeengt oder gereizt. Typisch sind Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein „Einschlafen“ von Ring- und Kleinfinger, oft verstärkt bei länger gebeugtem Arm oder Druck auf den Ellenbogen.*

„Warum kribbelt mein Finger, wenn doch alles normal ist?“
Zeigt die Nervenmessung keine Auffälligkeiten, kann der Nervenultraschall zusätzliche Hinweise liefern – etwa auf Engstellen, Verschiebungen oder strukturelle Veränderungen, die funktionell nicht immer messbar sind.*

Nachts kribbelt’s in den Fingern?
Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht, wenn der Medianusnerv im Handgelenk unter Druck gerät – typischerweise mit Kribbeln, Taubheitsgefühlen oder Schmerzen, besonders nachts oder bei bestimmten Handhaltungen.*

Ständig Hände ausschütteln?
Ein häufiges Anzeichen für ein Karpaltunnelsyndrom ist das nächtliche Bedürfnis, die Hände auszuschütteln, um Kribbeln oder Taubheit vorübergehend zu lindern – besonders bei Belastung oder bestimmten Handpositionen.*

Taubheitsgefühl auf dem Handrücken?
Bei der Cheiralgia paraesthetica – auch „Handfessellähmung“ genannt – ist ein oberflächlicher Ast des Speichennervs (Nervus radialis) gereizt oder eingeklemmt. Typisch sind Kribbeln, Taubheit oder Brennen auf der Daumenseite des Handrückens. *

Der Arm schläft ein, wenn Sie ihn heben?
Eine mögliche Ursache ist eine Einengung des Plexus brachialis zwischen Hals und Schulter. Die Beschwerden treten oft nur in bestimmten Armpositionen auf – bildgebend lässt sich der Nerv auch unter Bewegung untersuchen.*

Taubheitsgefühl nach einer Schulter-Verletzung?
Der Nervus axillaris kann bei Verletzungen im Schulterbereich geschädigt werden. Typisch sind Taubheit oder Kribbeln an der seitlichen Schulter und eine Schwäche beim seitlichen Anheben des Arms. Eine ärztliche Untersuchung kann helfen, die Ursache zu klären und weitere Schritte zu planen.*

Tauber Arm nach einem Treppensturz?
Ein Sturz auf die Schulter kann das Armnervengeflecht in Schulterhöhe – den Plexus brachialis – schädigen. Mögliche Folgen sind Taubheit, Kribbeln oder Schwäche im Arm. Die Symptome können sofort auftreten oder sich verzögert entwickeln.*

Meralgia paraesthetica
Wenn ein Hautnerv unter Druck gerät.
Einseitiges Brennen, Taubheit oder Kribbeln an der Oberschenkel-außenseite?
Hinter solchen Beschwerden kann sich eine Reizung des Nervus cutaneus femoris lateralis verbergen – ein sensibler Hautnerv, der bei anatomischer Enge oder äußerem Druck gereizt werden kann.*

Kribbeln und Taubheit am Außenrand des Fußes?
Bei einer Suralisneuropathie ist der Nervus suralis gereizt oder verletzt – ein Hautnerv, der den Außenrand des Fußes und die Ferse versorgt. Typische Beschwerden sind Kribbeln, Brennen, Taubheit oder stechende Schmerzen, oft nach Verletzungen, Operationen oder längerem Druck von außen.*

Taubheitsgefühl in der Fußsohle?
Beim Tarsaltunnelsyndrom wird der Schienbeinnerv (Nervus tibialis) im Tarsaltunnel hinter dem Innenknöchel eingeengt. Dies kann zu Taubheit, Kribbeln oder Brennen in der Fußsohle führen, oft verstärkt beim Gehen, Stehen oder bestimmten Fußbewegungen.*
*Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Diagnostik und Therapie erfolgen individuell im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs.
Hochauflösender Nervenultraschall kann mögliche Ursachen für Schwäche in Arm und Hand sichtbar machen.

Das Kleingeld rutscht durch die Finger?
Das kann ein Hinweis auf ein Karpaltunnelsyndrom sein. Neben Kribbeln und Taubheitsgefühl kann es auch zu Schwäche in der Hand kommen – vor allem beim Greifen kleiner Gegenstände wie Münzen oder Knöpfen.*

Wenn der Daumen die Kraft verliert … sollte die Ursache geklärt werden.
Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht, wenn der Medianusnerv im Handgelenk eingeengt wird. Neben Kribbeln und Taubheitsgefühl kann es auch zu Schwäche im Daumenballen kommen, was Greifbewegungen erschwert. *

Wischgesten am Smartphone klappen nicht mehr wie früher?
Ein Schaden des Ellennervs (Nervus ulnaris) kann die kleinen Handmuskeln schwächen – vor allem für feine Fingerbewegungen. Typisch: Schwierigkeiten beim Wischen über ein Display oder beim präzisen Greifen. *

Einschränkung der Hand-Geschicklichkeit?
Wenn die kleinen Handmuskeln geschwächt sind, leidet nicht nur die Kraft, sondern auch die Feinmotorik. Das betrifft vor allem Bewegungen wie präzises Greifen oder das Schließen von Knöpfen. *

Motorische Schwäche nach Plexus-brachialis-Verletzung
Nach einem schweren Trauma – etwa einem Motorradunfall – kann der Plexus brachialis geschädigt werden. Dies kann zu ausgeprägten Lähmungen oder Schwächen in Schulter, Arm und Hand führen. Neben Kraftverlust treten oft auch Sensibilitätsstörungen auf, die je nach Ausmaß der Verletzung unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.*

Schlüssel drehen fällt schwer? Handrücken sieht eingefallen aus?
Ein Schaden des Ellennervs (Nervus ulnaris) kann dazu führen, dass die kleinen Handmuskeln schwächer werden oder an Substanz verlieren. Typisch: Schwierigkeiten beim Drehen von Schlüsseln oder bei feinen Greifbewegungen.*

Eingeschlafen – und plötzlich hängt die Hand?
Ein Schaden des Speichennervs (Nervus radialis) kann auftreten, wenn der Nerv im Schlaf oder bei längerem Druck belastet wird. Typisch ist die sogenannte Fallhand: Die Hand lässt sich nicht mehr richtig anheben. *

Schwäche beim Strecken der Hand durch Supinatorlogen-syndrom?
Beim Supinatorlogensyndrom wird der motorische Ast des Speichennervs (Nervus radialis) im Bereich des Ellenbogens eingeengt. Typisch sind Schmerzen im Unterarm und eine Schwäche beim Strecken der Hand oder Finger – oft ohne begleitende Gefühlsstörungen.*

Der ganze Arm fühlt sich kraftlos an?
Eine Plexuslähmung entsteht, wenn das Nervengeflecht des Arms (Plexus brachialis) geschädigt oder gereizt wird. Das kann zu Schwäche, Taubheitsgefühlen oder Koordinationsproblemen im gesamten Arm führen. *

Nach ausgekugelter Schulter Probleme beim Armheben und Taubheitsgefühl?
Durch eine Schulterluxation kann der Nervus axillaris, der die äußere Schulterregion und den Deltamuskel versorgt, geschädigt werden. Typische Beschwerden sind Taubheitsgefühle an der Schulter sowie Schwäche oder Schmerzen beim Armheben.*

Wenn Aufknöpfen zur Herausforderung wird …
Karpaltunnelsyndrom – wenn die Finger ihre Kraft verlieren.
Neben Kribbeln und Taubheitsgefühlen kann es auch zu einer zunehmenden Schwäche kommen, besonders im Daumen. Tätigkeiten wie Hemd zuknöpfen, Schuhe binden oder kleine Gegenstände greifen werden mühsam oder gar unmöglich.*

Schwäche und Missempfindungen bei Pronator-teres-Syndrom
Beim Pronator-teres-Syndrom wird der Medianusnerv im Bereich der Ellenbeuge zwischen den Muskelköpfen des Musculus pronator teres eingeengt. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen in der Ellenbeuge, Kribbeln in Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie eine mögliche Schwäche beim Greifen – meist ohne nächtliche Beschwerden.*

Schwäche beim Pinzettengriff durch Nervus-interosseus-anterior-Syndrom
Beim Nervus-interosseus-anterior-Syndrom – auch Kiloh-Nevin-Syndrom genannt – ist ein motorischer Ast des Medianusnervs im Unterarm betroffen. Typisch ist eine Schwäche beim präzisen Greifen mit Daumen und Zeigefinger, etwa beim Aufheben kleiner Gegenstände, Zuknöpfen oder Schreiben – ohne begleitende Taubheitsgefühle.*

Schwäche der Handmuskulatur nach längeren Belastungen
Beim Loge-de-Guyon-Syndrom kann der Ellennerv im Bereich des Handgelenks durch wiederholten Druck – etwa beim längeren Fahrradfahren – gereizt oder eingeengt werden. Neben Kribbeln oder Taubheitsgefühlen an Klein- und Ringfinger kann sich eine Schwäche der kleinen Handmuskeln entwickeln. Das kann dazu führen, dass das Spreizen oder gezielte Bewegen der Finger erschwert ist.*

Suprakondyläre Humerusfraktur bei Kindern – Nervenschäden im Blick
Ein Bruch oberhalb des Ellenbogens kann bei Kindern auch wichtige Armnerven wie Medianus-, Radialis- oder Ulnarisnerv beeinträchtigen. Mögliche Anzeichen sind Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Schwäche in Hand und Fingern, die sofort ärztlich abgeklärt werden sollten.*
*Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Diagnostik und Therapie erfolgen individuell im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs.
Hochauflösender Nervenultraschall kann dazu beitragen, mögliche Ursachen für Schwäche in Bein und Fuß darzustellen.

Knie verletzt – Fuß fühlt sich schwach an?
Nach einer Kniegelenksluxation können neben Band- oder Gefäßverletzungen auch Nervenschäden auftreten. Mögliche Anzeichen sind Kribbeln, Taubheitsgefühle oder eine Schwäche beim Anheben des Fußes. In manchen Fällen hängt der Fuß beim Gehen herab, was zu Stolpern oder Schwierigkeiten beim Treppensteigen führen kann. Solche Beschwerden sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden, um die Ursache gezielt zu erkennen.*

Beine übereinandergeschlagen – und plötzlich hebt sich der Fuß nicht mehr?
Peroneusschaden – wenn ein Nerv auf Druck reagiert
Der Nervus peroneus verläuft dicht unter der Haut am äußeren Knie. Längeres Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen kann diesen empfindlichen Nerv reizen oder einengen. Eine solche Druckbelastung ist eine mögliche Ursache für eine Schwäche beim Anheben des Fußes (Fußheberschwäche) oder für Taubheitsgefühle am Unterschenkel und Fußrücken.*

Das Knie knickt einfach weg?
Der Nervus femoralis steuert die Streckung im Kniegelenk. Wird er geschädigt – etwa nach Operationen, Stürzen oder durch Druck in der Leistenregion – kann es zu Schwäche beim Treppensteigen oder zu einem plötzlichen Einknicken des Beins kommen. Auch Taubheitsgefühle an der Oberschenkelvorderseite sind möglich. Eine ärztliche Abklärung hilft, die Ursache zu finden und weitere Schritte zu planen.*

Nach dem Knien bleibt der Fuß hängen?
Es gibt verschiedene mögliche Ursachen für eine Fußheberschwäche. Eine davon ist eine Druckschädigung des Nervus peroneus im Bereich des äußeren Kniegelenks – z. B. nach längerem Knien. Mit Nervenultraschall, Neurographie und EMG lässt sich untersuchen, ob ein Hinweis auf eine solche Schädigung vorliegt.*

Muskelschwäche nach Sprunggelenks- oder Unterschenkelfraktur
Nach Verletzungen oder Brüchen im Bereich von Sprunggelenk und Unterschenkel können Nerven geschädigt werden, die Fuß- und Zehenbewegungen steuern. Typische Anzeichen sind Schwäche beim Anheben des Fußes, Schwierigkeiten beim Abrollen oder ein unsicherer Gang. Eine gezielte ärztliche Untersuchung hilft, den betroffenen Nerv zu identifizieren.*

Schwäche beim Abrollen des Fußes
Wird der Schienbeinnerv (Nervus tibialis) im Tarsaltunnel oder infolge einer Verletzung beeinträchtigt, kann die Kraft beim Abstoßen des Fußes reduziert sein. Betroffene bemerken häufig Unsicherheit beim Gehen oder einen verringerten Vortrieb. In manchen Fällen treten zusätzlich Taubheitsgefühle oder Kribbeln in der Fußsohle auf.*

Taubheit und Schwäche nach Hüftverletzung
Verletzungen oder Operationen im Hüftbereich können Nerven beeinträchtigen, die sowohl für die Sensibilität als auch für die Muskelkraft im Bein verantwortlich sind. Mögliche Folgen sind Schwäche, Taubheitsgefühle oder ein verändertes Empfinden am Bein. Die Symptome können direkt nach dem Ereignis auftreten oder sich erst im Verlauf entwickeln.*
*Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Diagnostik und Therapie erfolgen individuell im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs.
